Hansestadt Soest - heimliche Hauptstadt Westfalens

In Westfalen, mitten in der fruchtbaren Weite der Soester Börde, liegt die alte Hansestadt Soest - im Mittelalter ein einflussreiches Handelszentrum mit weitreichendem Landbesitz und eigenem Stadtrecht.

Bis heute ist Soest geprägt von der Atmosphäre seiner großen Vergangenheit. Die romantische Innenstadt mit ihren verwinkelten, engen Gassen und den alten Fachwerkhäusern versetzt in eine Zeit, deren Lebensweise bedächtig und überschaubar erscheint. Grün ist die Stadt, mit großem Baumbestand und vielen kleinen Gärten, die ihren idyllischen, ländlichen Charakter betonen.

Die Altstadt ist voller Leben, kleine Läden und Restaurants laden zum Stöbern, Bummeln und Flanieren ein. In gemütlichen Gaststätten kann man die deftigen westfälischen Spezialitäten probieren - Pfefferpotthast vielleicht oder dicke Bohnen mit Speck - und dazu natürlich ein original Soester Bier.

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In ihrer Blütezeit schützte ein durchgehender Wall den Ort. Insgesamt 10 Tore, 2 Haupt- und 8 Nebentore, kontrollierten die Bewegungen von Bürgern und Kaufleuten, die Handelsbeziehungen reichten bis weit in den byzantinischen Raum. Drei Viertel dieses alten Walls, erbaut aus ortstypischem grünen Sandstein, sind noch erhalten. Heute ist er ein Spazierweg mit freiem Blick auf die malerische Altstadt. Nur eines der Stadttore hat die Zeiten überdauert, das Osthofentor. In ihm befindet sich ein Museum für Waffen- und Wehrgeschichte.

An die 600 Baudenkmäler schmücken Soest, weite Teile der Altstadt stehen unter Denkmalschutz. Das imposante barocke Rathaus zählt zu bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Auch das Pilgrim-Haus - eine Herberge für Pilger auf dem Jakobsweg und heute das älteste Gasthaus Westfalens - sowie der im Renaissance-Stil erbaute Burghof, dürfen auf dem Besichtigungsprogramm nicht fehlen.

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Die alte Handelsmetropole verfügt über einen reichen Schatz an sakralen Bauwerken. Nah beieinander liegen sie in der historischen Altstadt, ihre Türme prägen die Silhouette der Stadt und sind weithin sichtbar. Die berühmte Wiesenkirche - St. Maria zur Wiese - wurde im 14. Jahrhundert als gotische Hallenkirche errichtet.

Von kunsthistorischer Bedeutung sind ihr Aldegrever Altar und das Westfälische Abendmahl. Dieses eigenwillige Kirchenfenster aus dem 15. Jahrhundert schuf ein unbekannter Künstler. Es zeigt Jesus und die Jünger an einem, mit regionalen Gerichten gedeckten Tisch wie Bier, Pumpernickel, Schinken und Schweinekopf. St. Petri ist die älteste der Soester Kirchen, ihr Ursprung reicht in das Jahr 780 zurück und der St.-Patrokli-Dom, ein architekturgeschichtliches Kleinod, ist mehr als tausend Jahre alt.

Das modernen Soest bietet seinen Besuchern ein breit gefächertes Unterhaltungs- und Kulturprogramm mit jährlich wiederkehrenden Höhepunkten. Eine weithin bekannte Attraktion ist die Allerheiligenkirmes, die in jedem Herbst annähernd eine Million Besucher in die romantische Altstadt zieht. Diese älteste Kirmes Westfalens ist gleichzeitig die größte Altstadtkirmes in Europa. Fünf Tage lang wird sich vergnügt, seit 673 Jahren schon, man feiert halt gerne in Soest. Das zeigen auch der Tanz in den Mai, der Bördetag, das Kneipenfestival und der Soester Weihnachtsmarkt, die in loser Folge das Jahr durchziehen.

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